Der Ballenberg fit für die Zukunft
Das Freilichtmuseum Ballenberg ist weit mehr als ein Museum. Es ist ein Stück gelebte Schweiz. Jährlich besuchen rund 200’000 Menschen die einzigartige Institution. Mit über 250 Mitarbeitenden ist der Ballenberg zudem ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.
Der Regierungsrat beantragt für die Neugestaltung des Eingangs West einen Kantonsbeitrag von 30,625 Millionen Franken.
Die FDP unterstützt dieses Projekt.
Die Investition beseitigt infrastrukturelle Schwachstellen, schafft ein zeitgemässes Besucherzentrum, ein zentrales Sammlungsdepot und eine geordnete Parkierung. Gleichzeitig bleibt das Projekt finanziell klar begrenzt: Das Kostendach darf nicht überschritten werden, Mehrkosten trägt die Stiftung selbst.
Für uns ist klar: Wer Eigenverantwortung lebt und eine Eigenfinanzierungsquote von rund 80 Prozent erreicht, verdient Unterstützung. Der Ballenberg verbindet Kultur, Tourismus und wirtschaftliche Wertschöpfung. Genau diese Kombination stärkt unseren Kanton.
Sicherheit ist kein Schlagwort. Sicherheit ist Auftrag.
Parallel dazu setzt die FDP in der Frühlingssession einen deutlichen sicherheitspolitischen Schwerpunkt – mit gleich vier Vorstössen.
1. Extremismus früh erkennen und verhindern
Mit der Motion zur Stärkung der inneren Sicherheit verlangen wir ein wirksames Vorgehen gegen Radikalisierung und extremistische Gewalt. Der Regierungsrat unterstützt das Anliegen und beantragt die Annahme.
2. Kriminelle Ausländer konsequent ausschaffen
Mit einer weiteren Motion schaffen wir Klarheit im Vollzug und verlangen Transparenz bei blockierten Ausschaffungen. Über 30 Prozent der Wegweisungen sind derzeit blockiert. Unter anderem wegen internationalen Verfahren oder fehlender Kooperation von Herkunftsstaaten. Das Vertrauen in den Rechtsstaat verlangt hier Offenheit und Konsequenz.
3. Raschere Ausschaffung abgewiesener Asylsuchender
Wir verlangen eine Reduktion des Bestandes abgewiesener Asylbewerber und mehr Druck auf unkooperative Staaten. Der Regierungsrat anerkennt das Problem und unterstützt zentrale Punkte.
4. Krisenkommunikation sichern – UKW-Abschaltung hinterfragen
Mit dem Vorstoss «UKW weg – Wie erreicht uns der Staat bei Blackout und Krise?» thematisieren wir die Resilienz der staatlichen Information bei Stromausfall oder Netzausfällen. Wer Sicherheit ernst nimmt, muss auch in Extremsituationen handlungsfähig bleiben.
Neues Mitglied der FDP-Fraktion im Grossen Rat.
Mit Beginn der Frühlingssession nimmt zudem Herr Philipp Roth (FDP) neu Einsitz im Grossen Rat. Er folgt auf Stephan Lack, der Ende 2025 in den Kanton Fribourg umgezogen ist. Die FDP-Fraktion freut sich über die Verstärkung durch eine engagierte, liberal denkende Persönlichkeit, die Verantwortung übernimmt und klare Positionen vertritt.